Die Befehle des Commanders

05/03/2018  |  Star Wars, Legion

Vorschau auf die Kommandokarten in Star Wars: Legion

“Feuer freigegeben, Commander.”

–Der Imperator, Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Die beiden Star Wars-Ikonen Luke Skywalker und Darth Vader sind die geborenen Commander. Das Schicksal hat sie dazu auserkoren, andere in die Schlacht zu führen und auf schwierige Missionen zu entsenden, denn sie verfügen sowohl über angeborene Führungskompetenzen als auch über die notwendige Erfahrung. Obwohl sie auf dem Schlachtfeld die gleiche Funktion erfüllen, könnten diese beiden Charaktere kaum verschiedener sein. Luke, der selbstlose Held der Rebellion, hat eine Ausbildung zum Jedi-Ritter durchlaufen und nutzt sein Wissen über die lebendige Macht, um seine Truppen zu führen. Darth Vader dagegen ist der dunklen Seite der Macht ergeben. Er wird von Zorn, Hass und Angst zerfressen und kennt kein Erbarmen. Luke Skywalker und Darth Vader befehligen beide die Armeen im Star Wars™: Legion Grundspiel, doch ihre Methoden sind völlig unterschiedlich. Jeder von ihnen verfolgt eine einzigartige Strategie.

In den vergangenen Artikeln haben wir uns die Streitkräfte des Galaktischen Imperiums und die Truppen der Rebellenallianz im Star Wars: Legion Grundspiel näher angeschaut. Zudem sind wir bereits auf das anspruchsvolle und innovative Kommandosystem des Spiels eingegangen, das auf der Verwendung von Kommandokarten beruht. Darüber hinaus haben wir auch erklärt, wie die Commander ausgewählten Einheiten ihrer Armeen Befehle erteilen können. Heute werden wir diese beiden Aspekte des Gameplays miteinander verbinden und sowohl auf Darth Vaders als auch auf Luke Skywalkers einzigartige Kommandokarten genauer eingehen. 

Du kannst dein Star Wars: Legion Grundspiel und die acht Erweiterungen, die zur gleichen Zeit erscheinen, beim Fachhändler deines Vertrauens oder online bestellen. Star Wars: Legion wird ab dem 22. März erhältlich sein.


Grundlegende Informationen zu den Kommandokarten

Bei Star Wars: Legion verfügt jeder Spieler über sieben Kommandokarten, die er vor Spielbeginn auswählen muss, während er seine Armee aufbaut. Die Auswahl der Kommandokarten muss sorgsam durchdacht werden. (Wie man sich eine Armee aufbaut, werden wir noch in einer weiteren Vorschau auf Star Wars: Legion erklären.) Zu Beginn der Spielrunde entscheidest du dich für eine deiner Kommandokarten, ohne dass dein Gegner sehen kann, um welche Karte es sich handelt. Beide Spieler decken dann ihre Karten gleichzeitig auf. Die gewählten Kommandokarten bestimmen, welcher Spieler die Runde beginnt und wie viele Befehle die Spieler ihren Einheiten erteilen können. Eine detailliertere Übersicht über das Kommandosystem findet sich in dieser Vorschau.

Vier der im Grundspiel enthaltenen Kommandokarten sind neutral und können von jeder Armee benutzt werden, unabhängig davon, zu welcher Fraktion sie gehört. Es handelt sich dabei um folgende Karten: Hinterhalt, Vorstoß, Offensive und Bereitschaft. Diese neutralen Kommandokarten werden alle unmittelbar ausgespielt. Mit einer schnelleren Karte, wie z.B. Hinterhalt, hast du bessere Aussichten, vor deinem Gegner am Zug zu sein, aber du kannst damit nur einer einzigen Einheit Befehle erteilen. Eine Karte wie Offensive ist dagegen zwar langsamer, aber du kannst mit ihr drei Einheiten befehligen. Bereitschaft stellt eine Ausnahme dar. Diese Kommandokarte ist die langsamste von allen und du kannst mit ihr auch nur einer Einheit Befehle erteilen. Dafür darfst du diese Karte aber nach Ende der Kommandophase wieder auf deine Hand zurücknehmen. Alle anderen Kommandokarten können im Verlauf des Spiels nur ein Mal eingesetzt werden. Wenn du also vermeiden möchtest, eine deiner Kommandokarten zu früh auszuspielen und damit gewissermaßen zu verschwenden, kannst du einfach die Bereitschaft-Karte einsetzen. So hast du weiterhin alle deine Kommandokarten zur Verfügung und kannst den rechten Augenblick abwarten.

Die neutralen Kommandokarten stellen durchaus eine solide Basis für die Kommandostruktur deiner Armee dar, aber die anspruchsvolleren und wirkungsvolleren Kommandokarten sind die persönlichen Kommandokarten des jeweiligen Commanders. Jedem Commander in Star Wars: Legion sind drei persönliche Kommandokarten zugeordnet. Solange der jeweilige Commander deine Armee befehligt, steht es dir frei, seine Kommandokarten auszuspielen. Hier bietet sich eine weitere Möglichkeit, dem Spiel eine persönliche Note zu geben und die typischen Charakterzüge deines Commanders stärker hervortreten zu lassen.


Die Macht der dunklen Seite

Darth Vader ist ein extrem gefährlicher Gegner in der Schlacht. Er bedient sich der Macht der dunklen Seite und bringt es im Kampf mit dem Lichtschwert zur Meisterschaft. Mit unheimlicher Leichtigkeit schafft er es damit, eine Schneise durch dutzende Rebellentruppen zu schlagen, wie wir es bereits in den Schlussszenen von Rogue One erleben durften. Doch Darth Vader ist auch ein äußerst fähiger Commander, denn er wendet Taktiken an, die sich bereits im Chaos der Klonkriege bewährt haben. Genau diese Taktiken spiegeln sich in Darth Vaders persönlichen Kommandokarten wider.

Darth Vaders größte Schwäche in Star Wars: Legion ist vermutlich die geringe Geschwindigkeit, mit der er sich über das Schlachtfeld bewegt. Aus diesem Grund schafft er es nicht immer, nah genug an die gegnerischen Truppen heranzukommen, um sein zerstörerisches Lichtschwert einsetzen zu können. Darth Vaders schnellste Kommandokarte, Unaufhaltsam, bietet dir die Möglichkeit, gegen diese Schwäche anzugehen. Wenn du Unaufhaltsam ausspielst, stehen die Chancen sehr gut, dass du mit Darth Vader dem Gegner stets einen Schritt voraus bist. Mit dieser Karte stürmt Darth Vader voran und stürzt sich in das Getümmel. Für deinen Gegner sieht es ganz so aus, als ob Darth Vader nicht zu stoppen wäre – wenn er nach seiner Aktivierung eine Wunde erleidet, wird sein Befehlsmarker wieder unter den Vorrat gemischt. Wenn du diesen Befehlsmarker dann erneut ziehst, wird Darth Vader erneut aktiviert. Bei der zweiten Aktivierung kann er zwar nur eine Aktion durchführen, aber dank seiner Unaufhaltsam-Fähigkeit, ist eine Aktion für Darth Vader mehr als ausreichend, um sich über das Schlachtfeld zu bewegen und den Gegner anzugreifen.

Während die Unaufhaltsam-Fähigkeit Darth Vader in den Mittelpunkt des Schlachtgeschehens rückt, kannst du dich mit der Neue Wege der Motivation-Karte auf den Rest deiner Armee konzentrieren. Darth Vader ist nämlich jederzeit dazu bereit, ein paar seiner Soldaten zu opfern, wenn er dadurch den Rest seiner Armee zu Höchstleistungen anspornen kann. Neue Wege der Motivation erlaubt es dir, zwei Truppler-Einheiten Befehle zu erteilen. Wenn eine dieser Einheiten aktiviert wird und eine Wunde erleidet, erhältst du eine freie Aktion. Natürlich ist der Verlust einer Figur aus deiner Einheit immer schwer zu verkraften. Wenn deine Einheiten aber aufgrund dessen nur eine einzige Aktivierung benötigen, um sich über das Schlachtfeld zu bewegen, zu zielen und zu feuern, dann ist es das allerdings mehr als wert.

Zu guter Letzt kannst du mit der Karte Meister des Bösen die geballte Macht der dunklen Seite gegen deinen Gegner ins Feld führen. Dabei handelt es sich um Darth Vaders langsamste Kommandokarte, aber sie verschafft dir die meisten Befehlsmöglichkeiten - mit dieser Karte kannst du sowohl Darth Vader als auch zwei Einheiten Befehle erteilen. Meister des Bösen verschafft Darth Vader umgehend einen Ausweichmarker, sodass er dazu in der Lage ist, sämtliche in seine Richtung abgefeuerten Laserschüsse auf den Angreifer zurückzuwerfen. Dabei kann der bloße Anblick von Darth Vader deine Feinde bereits so stark einschüchtern, dass sie umdrehen und flüchten, sobald er sich nähert. Außerdem zwingt Meister des Bösen jeden feindlichen Soldaten in Reichweite 1–2 von Darth Vader dazu, drei Niederhalten-Marker zu ziehen, sobald die Karte aktiviert wird. So wie wir bereits in der Vorschau auf die Kampftechniken gesehen haben, können Niederhalten-Marker feindliche Einheiten zwingen, sich vor Angst niederzukauern und dadurch Aktionen zu verlieren, oder die Truppen des Feindes sogar zerschlagen und in die Flucht zwingen.

Sowohl Luke Skywalker als auch die Rebellentruppen müssen wegen der Fähigkeit Meister des Bösen bei ihrer Aktivierung je drei Niederhalten-Marker ziehen.


Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Luke Skywalker sind genau wie Darth Vader drei persönliche Kommandokarten zugeordnet. Eine dieser Karten ist Der Sohn des Skywalker. Diese Kommandokarte eignet sich perfekt dazu, Luke Skywalker schnell in die Schlacht eingreifen zu lassen, um einen AT-ST oder eine Sturmtruppeneinheit schon auszuschalten, bevor diese überhaupt aktiviert werden kann. Mit Der Sohn des Skywalker hast du sehr gute Chancen, als Erstes an der Reihe zu sein, denn Luke Skywalker kann mithilfe dieser Kommandokarte zwei Angriffsaktionen in unmittelbarer Folge durchführen. Natürlich hat diese Karte genau wie Darth Vaders Unaufhaltsam-Fähigkeit einen entscheidenden Nachteil: Du kannst mit ihr nur deinem Commander Befehle erteilen, deine restliche Armee empfängt so zu Beginn der Runde keine Befehle. Jedoch gleicht das enorme Ausmaß des Schadens, den du den gegnerischen Truppen auf dem Höhepunkt der Spielrunde mit zwei aufeinanderfolgenden Angriffsaktionen von Luke Skywalker zufügen kannst, das Nicht-Erteilen von Befehlen, die sich an die restliche Armee richten, gewiss wieder aus.

Mit Luke Skywalkers zweiter Kommandokarte Die Macht ist mein Verbündeter kannst du die Macht dazu nutzen, die anderen Einheiten deiner Armee zu schützen. Diese Kommandokarte dient dazu, zwei beliebigen deiner Truppler-Einheiten Befehle zu erteilen. Nach der Erteilung der Befehle erhalten deine Einheiten einen zusätzlichen Ausweichmarker. Ausweichmarker erschweren es dem Feind, deine Einheiten zu treffen und die Flink-Fähigkeit der Rebellentruppen macht sie zu einem idealen Ziel für Lukes Die Macht ist mein Verbündeter-Kommandokarte.

Luke verschafft mit der Verbündeter-der-Macht-Karte zwei Einheiten der Rebellentruppen Ausweichmarker. 

Luke Skywalkers dritte Kommandokarte ist Rückkehr der Jedi-Ritter. Diese Karte ist gewissermaßen das Pendant zu Darth Vaders Meister des Bösen. Rückkehr der Jedi-Ritter ist ebenfalls eine langsamere Kommandokarte, die es dir ermöglicht, sowohl Luke Skywalker als auch zwei weiteren Einheiten Befehle zu erteilen. Luke erhält durch diese Karte unmittelbar einen Ausweichmarker, so dass seine Ablenken-Fähigkeit aktiviert wird, die er ebenfalls mit Darth Vader gemein hat. Der Unterschied liegt darin, dass Luke Skywalker deine Truppen durch sein heldenhaftes Verhalten zu Höchstleistungen anspornt, während Darth Vader Angst und Schrecken unter den feindlichen Einheiten verbreitet und die gegnerischen Truppen zwingt, Niederhalten-Marker zu ziehen. Immer wenn du Luke Skywalker in Kombination mit Rückkehr der Jedi-Ritter aktivierst, können die Rebellentruppen in seiner Nähe einen Niederhalten-Marker abgeben. So gelingt es dir, die hohe Moral deiner Soldaten aufrecht zu erhalten und dafür zu sorgen, dass sie stets einsatzbereit sind. 


Wähle deine Strategie

Du kannst dem Galaktischen Imperium die Treue schwören und die Freiheit niederknüppeln, wo immer du sie antriffst, oder du schlägst dich auf die Seite von Luke Skywalker und seiner Rebellenallianz und kämpfst dafür, die Flamme der Hoffnung erneut zu entfachen. Egal für welche Seite du dich entscheidest – die Befehle, die du deinen Truppen erteilst, entscheiden, ob es dir gelingt in Star Wars: Legion den Sieg zu erringen.

Das Star Wars: Legion Grundspiel wird am 22. März zusammen mit acht Erweiterungen veröffentlicht. Reserviere deine Exemplare noch heute beim Fachhändler deines Vertrauens oder online.

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