Neue Befehle vom Oberkommando

21/02/2018  |  Star Wars, Legion

Kommando und Befehle bei Star Wars: Legion

„Hören Sie, Hochwohlgeboren, eines wollen wir doch mal klarstellen. Ich nehme nur von einem Menschen Befehle entgegen: von mir!“

–Han Solo, Star Wars: Eine neue Hoffnung

Große Kriegsstrategien erfordern sorgfältige Planung – die Sicherung der Versorgungswege, die gezielte Bewegung von Truppen und Flotten, um größtmöglichen Druck auf den Feind auszuüben, oder auch die präzise Vorbereitung eines Hinterhalts. Dennoch gibt es kaum einen Plan, der den Feindkontakt übersteht, ohne Anpassung zu benötigen – oder gänzlich zu scheitern. Wenn das Donnern der Thermaldetonatoren mit dem Zischen von Blasterschüssen und den Schreien der Frontkämpfer verschmilzt, fällt es selbst hartgesottenen Soldaten schwer, sich auf die Einsatzbesprechung zu besinnen und ihre Befehle korrekt auszuführen.

Bei Star Wars™: Legion schlüpfst du in die Rolle eines Truppenkommandanten im Star-Wars-Universum und führst deine Soldaten und Fahrzeuge in eine der vielen unbekannten Schlachten des Galaktischen Bürgerkriegs. Trotz guter Ausbildung und einem klaren Einsatzziel ist deine Armee keine Maschine, die jedes Kommando ohne Verzögerung in die Tat umsetzen kann. Deine Aufgabe ist es, den Truppen deine Befehle zu übermitteln und mit der Kraft deines Willens Ordnung in das tobende Chaos der Schlacht zu bringen. In unserer heutigen Vorschau auf Star Wars: Legion werfen wir einen genaueren Blick auf die Kommandokarten, das Befehligen von Truppen und die Umsetzung großer Strategien.


Schmiede einen Plan

Ein Gefecht bei Star Wars: Legion erstreckt sich über sechs Spielrunden. In diesen sechs Runden führst du mutige Fußsoldaten in die Schlacht, lässt mächtige Kampfläufer voran stampfen, flinke Gleiter über das Schlachtfeld flitzen oder klassische Helden in dramatischen Lichtschwert-Duellen aufeinander treffen. Zu Beginn jedes Gefechts steht ein einzelner Befehl. Ebenso beginnt jede Runde von Star Wars: Legion damit, dass beide Kontrahenten im Geheimen Kommandokarten auswählen.

Du wählst deine Kommandokarte aus einer sorgfältig zusammengestellten Hand von sieben Karten, die du vor dem Spiel, beim Konzipieren deiner Armee, ausgesucht hast. Beide Fraktionen haben Zugang zu neutralen Kommandokarten wie „Vorstoß“. Darüber hinaus verfügt jeder Commander über drei individuelle Kommandokarten wie „Neue Wege der Motivation“ oder „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Diese Karten stellen die speziellen Taktiken und den individuellen Führungsstil des jeweiligen Commanders dar und sind aufgrund ihrer Spezialfähigkeiten oft stärker als neutrale Kommandokarten. Trotzdem wirst du sie nicht in jeder Runde spielen können, da Kommandokarten nach der Verwendung abgelegt werden und innerhalb einer Partie nicht wiederverwendbar sind.

Die Wahl der Kommandokarte bestimmt den Grundtenor deiner Manöver in der kommenden Spielrunde. Das liegt daran, dass Kommandokarten zwei wichtige Fragen beantworten – welcher Spieler hat Priorität und wie viele Einheiten können in dieser Runde Befehle empfangen?

Oben rechts auf den Kommandokarten findest du eine Reihe von kleinen Kreisen. Hat deine Kommandokarte weniger Kreise als die des Gegners, hast du Priorität – das heißt, du wirst in der kommenden Runde als Erster handeln! Die erste Aktivierung kann ein entscheidender taktischer Vorteil sein – denn wer zuerst angreift, hat gute Chancen, den Feind mit Blasterfeuer niederzuhalten oder ihm schmerzliche Verluste zuzufügen, bevor er die Möglichkeit hat, sich zu wehren.

Dennoch muss die Wahl der Kommandokarte mit Bedacht getroffen werden. Karten mit nur einem Kreis, wie z. B. „Hinterhalt“, sind zwar ausgezeichnet, was die Priorität betrifft, aber sie lassen dich nur wenige Einheiten befehligen. Um die ideale Karte für deine geplante Strategie zu finden, musst du Priorität und Anzahl der Befehle sorgfältig gegeneinander abwägen. Dies ist die erste von vielen strategischen Entscheidungen, die du in jeder Kommandophase triffst.

Erteile deine Befehle

Mit deiner Kommandokarte hast du dich auf eine grobe Strategie für die kommende Spielrunde festgelegt. Damit sich die Situation auf dem Schlachtfeld auch tatsächlich nach deinem Willen entwickelt, benötigen deine Truppen jedoch Befehle. Deine Kommandokarte bestimmt, wie viele Einheiten du befehligen kannst. Erteilt werden die Befehle von deinem Commander – einem berühmten Star-Wars-Charakter wie Luke Skywalker oder Darth Vader.

Jede Einheit von Star Wars: Legion verfügt über einen Befehlsmarker, der ihren militärischen Rang darstellt – Commander, Korps, Spezialeinsatzkräfte, Unterstützung oder Schwer (siehe oben). Um einen Befehl zu erteilen, wählst du einfach Einheiten in Reichweite 3 deines Commanders und legst deren Befehlsmarker neben sie. Natürlich darfst du nur so viele Marker verteilen, wie deine Kommandokarte gestattet. Sobald du deine Befehle erteilt hast, nimmst du alle unbenutzten Marker (stellvertretend für die Einheiten, die ohne konkreten Befehl handeln) und mischst sie.

Nehmen wir an, du hättest die Kommandokarte „Vorstoß“ gespielt. Mit ihr kannst du zwei beliebige Einheiten in Reichweite deines Commanders, Darth Vader, befehligen. Eine deiner Sturmtruppen-Einheiten steht außerhalb von Darth Vaders Kommandoradius und kann keinen Befehl empfangen. Daher beschließt du, deine Befehle der zweiten Sturmtruppen-Einheit und Darth Vader zu erteilen. Dazu legst du einen Korp-Befehlsmarker neben die Sturmtruppen und einen Commander-Befehlsmarker neben Darth Vader. Die Marker der 74-Z-Düsenschlitten und der anderen Sturmtruppen-Einheit werden verdeckt gemischt.

Was genau tut ein Befehl? Im Grunde durchbricht er das Chaos und die Ungewissheit der Schlacht und gibt dir die Kontrolle über den genauen Zeitpunkt, zu dem eine Einheit aktiviert wird. Beim Aktivieren von Einheiten wechselst du dich mit dem Gegner ab. Immer wenn du an der Reihe bist, gilt es, eine Entscheidung zu treffen. Zum einen kannst du deine Pläne in die Tat umsetzen, sprich, mit deinen Sturmtruppen das Feuer eröffnen oder Darth Vader auf die Jagd nach Rebellen schicken. Zum anderen könntest du einen zufälligen Marker aus dem gemischten Stapel ziehen und eine beliebige Einheit des entsprechenden Rangs aktivieren.

Der Rebellenspieler hat einen zufälligen Marker mit Korps-Symbol gezogen. Diesen kann er verwenden, um eine Korps-Einheit zu aktivieren, beispielsweise seine Rebellentruppen.

Im Laufe der Runde wirst du alle Einheiten deiner Armee aktivieren – ohne einen Befehl kannst du jedoch nicht genau bestimmen, wann eine Einheit in Aktion treten wird. Vielleicht willst du deine 74-Z-Düsenschlitten bis zum Ende der Runde zurückhalten, damit sie in letzter Sekunde den Feind flankieren können. Oder vielleicht haben Darth Vader und Luke Skywalker die Lichtschwerter gekreuzt und du willst unbedingt den ersten Hieb landen. Mit Befehlen kannst du genau steuern, wann eine Einheit zuschlagen soll – sei es früh oder spät.

Einheiten, die keine Befehle von ihrem Commander empfangen haben, müssen aktiviert werden, sobald ihr Befehlsmarker gezogen wird. Oft führt dies dazu, dass Pläne geändert und Strategien mitten im Gefecht angepasst werden müssen. Für einen erfahrenen Commander sollte dies kein Problem darstellen – schließlich ist das anspruchsvolle Kommandosystem ein zentraler Bestandteil von Star Wars: Legion. Nur wer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Befehle erteilt, kann eine Schlacht von Star Wars: Legion für sich entscheiden.


Vorrücken auf Feindposition!

Stürze dich in die tobenden Schlachten des Galaktischen Bürgerkriegs und kämpfe für Freiheit oder Tyrannei!

In unserer nächsten Vorschau widmen wir uns den Themen Bewegung und Kampf. Seid mit dabei und bestellt Star Wars: Legion (SWL01) bei eurem Fachhändler oder online vor!

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